Warum 2017 für mich ein Gartenjahr ist.

Ein kleiner Teil unserer sagenhaften Kartoffelernte in diesem Jahr.

Das Jahr 2017 war kein besonders gutes Gartenjahr. Diesen Eindruck kann man bekommen, wenn man über die Märkte Berlins schlendert und die Marktleute befragt. Es war ein sehr feuchter Sommer, der die Braunfäule schneller in die Kartoffeln und Tomaten gebracht hat, als in manch anderem Jahr.
Aber der viele Regen hat auch einen Vorteil: Das Gießen auf dem Feld gehört wahrlich nicht zu meinen liebsten Aufgaben. Und diese unliebsame Aufgabe hat mir das Wetter in diesem Sommer abgenommen.

Warum 2017 ein wundervolles Gartenjahr ist.

Ich würde das Jahr 2017 als ein wundervolles Gartenjahr bezeichnen. Sicherlich haben wir nicht so viele sonnige Stunden auf dem Feld gehabt und einen Sonnenbrand habe ich in diesem Jahr auch nicht bekommen. Dennoch hat mir die Arbeit auf dem Feld viel Freude bereitet. In der Hocke habe ich mich dem Unkraut gewidmet und mit der Hacke den Boden aufgelockert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die diesjährige Ernte der Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Bohnen ist einfach toll ausgefallen. 2016 war aufgrund der prächtigen Witterung ein richtiges Tomatenjahr. 2017 würde ich als ein Kartoffeljahr bezeichnen, denn die 60 Kilogramm Kartoffeln können sich sehen lassen.

Es ist Erntezeit: Überall frisches Gemüse.

Vor ein paar Tagen waren wir wieder auf dem Feld und haben frisches Gemüse geerntet. Aus terminlichen Gründen können wir das leider nicht jeden Tag machen. Das Gemüse ist aber so frisch, dass es sich einige Tage gut hält. Und besonders alt wird es bei uns sowieso nicht. Jetzt zur Erntezeit haben wir gerade wieder so viel frisches Gemüse, dass wir viele kreative Ideen brauchen, um das Gemüse zu verarbeiten.

Was man mit riesigen Zucchini machen kann.

Die Zucchinipflanzen waren in diesem Jahr wieder besonders fleißig. Manchmal waren wir nicht schnell genug und hatten dann den „Salat“: Die Zucchini hatten die Größe von Oberschenkeln – und das innerhalb von einer Woche. Zum Glück sind diese riesigen Zucchini sehr lange haltbar. Wir haben sie zu wunderbaren Zucchini-Spaghetti verarbeitet. Mit dem Julienne-Schneider ist das schnell gemacht und das Ergebnis war köstlich.

Mit dem Julienne-Schneider gelingen Zucchini-Spaghetti blitzschnell.
Zucchini-Spaghetti in einer leichten Sauce aus Tomaten, Chili und Knoblauch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Farbenfrohe Gnocchi aus dem Hokkaido-Kürbis.

Inzwischen sind auch schon die Hokkaido-Kürbisse reif. Mit diesem Gemüse haben wir bisher nur wenig Erfahrung gesammelt. Das ist auch ein Vorteil eines solchen Mietgartens: Dadurch, dass ein großer Teil des Gemüsegartens von einem Bauern mit verschiedenen Gemüsesorten bestellt wird, kann man hier immer wieder etwas Neues ausprobieren.
Für den Hokkaido-Kürbis musste eine gute Idee her, denn sie sahen einfach sehr appetitlich aus. Wir haben daraus leckere Kürbis-Gnocchi gemacht. Diese farbenfrohen Lieblinge bestehen zur Hälfte aus unseren Kartoffeln – zur anderen Hälfte aus dem orangenen Fleisch des Hokkaido-Kürbis.

Der Teig für unsere Kürbis-Gnocchi.
Unsere farbenfrohen Lieblinge: Kürbis-Gnocchi mit Zucchini, Tomaten, Paprika und Parmesan.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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