Betriebliche Gesundheitsförderung – Unternehmen bekennen sich zu sozialer Verantwortung

Unternehmen reformieren den innerbetrieblichen Status des Arbeitnehmers

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) stellt, laut der Luxemburger Deklaration (1997), ein Konglomerat von Veränderungsprozessen seitens der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer und der Gesellschaft im Allgemeinen dar. Das Ziel ist die Schaffung eines würdigen Arbeitsplatzes, der die Gesundheit und das Wohlbefinden des Angestellten steigern möge. Hier gilt der Leitsatz, dass eine gesunde Arbeit eine gesunde Gesellschaft entstehen lässt.

Ähnlich wie die Optimierungsprozesse, die unter dem Begriff des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) laufen, fokussiert sich die BGF stark auf das Individuum. Der Ansatz der BGF konzentriert sich weitläufig auf die Verbesserung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsbedingungen, auf die Förderung der aktiven Mitarbeiterbeteiligung und auf die Ausbildung und Weiterentwicklung persönlicher Kompetenzen.

Die Betriebliche Gesundheitsförderung wirkt bereichsübergreifend und strebt eine konstruktive Reformation der Beziehung zwischen dem Individuum, dem Arbeitgeber und dem Arbeitsplatz an. Diese Bereiche werden heutzutage oft von hochqualifizierten Spezialisten, wie z.B. von Betriebs-, Arbeits- und Organisationspsychologen abgedeckt.

Gesetzlich wird der Begriff der Betrieblichen Gesundheitsförderung in § 20a Abs.1 Satz 1 SGB V definiert. Hiernach trifft die gesetzlichen Krankenkassen die Pflicht, Leistungen für die Gesundheitsförderung in den Betrieben zu erbringen. Die Definition dieses Sachverhalts und die Ansprüche des Betriebs gegenüber der Krankenkasse ziehen einen komplexen Verwaltungsaufwand mit sich. Analyseprozesse sind in ihrer Durchführung strukturiert vorgeschrieben und werden inhaltlich geprüft. Hier wird ein hohes Maß an Professionalität und unternehmerischen Kenntnissen gefordert.

Ein Gesundheitstag im Unternehmen ist inhaltlich ebenso nützlich und erforderlich, wie ein zertifiziertes Training für Personaleiter, Abteilungsleiter und sämtliche Führungsebenen. Bietet der Gesundheitstag der Belegschaft und der Führungsebene eine Möglichkeit der konstruktiven Kommunikation, so verfolgt ein zertifiziertes Training den Sinn, dass die Führungsebene das unternehmerische Ziel versteht und dieses entsprechend unterstützt.

Fazit

Inhaltlich geht es um ein komplexes Gebiet der Arbeits- und Betriebsoptimierung, das durch eine gesetzliche Definition einen hohen administrativen Aufwand bewirkt, aber auch auf genau diesem Weg eine nachvollziehbare Transparenz und nachhaltige Wirkung verspricht. Gern stehe ich Ihnen auf dem Weg zu Ihrem innerbetrieblichen BGM zur Seite. Kontaktieren Sie mich dazu für eine Inhouse-Beratung!