Mein neues Projekt: Zeit für Achtsamkeit

Sieben Jahre ist es nun her, dass ich mich das erste Mal mit den Themen Stressmanagement und Entspannung beschäftigt habe. Wenn Du in einem meiner Kurse warst, weißt Du, dass es kein wirklich freiwilliger Weg war. Ich war gesundheitlich am Ende und habe aus dieser Situation heraus versucht, einen Ausweg zu finden.
Damals war das Thema Stressbewältigung und Entspannung eher “esoterisch” besetzt. Was soll denn das bringen? Das war meine Haltung dazu. Heute, fast auf den Tag genau sieben Jahre später, beschäftige ich mich noch immer mit diesen Themen. Und ich habe auf meinem Weg auch festgestellt, dass es ein Prozess ist. Ein Prozess, der mich tatsächlich wohl ein Leben lang begleiten wird.

In den letzten sieben Jahren habe ich in meinen Kursen, Workshops und Vorträgen immer wieder Menschen kennengelernt, die an der gleichen Stelle standen, wo ich einmal gestanden habe. Das hat mich beeindruckt und ich habe die Sternstunden auch in den persönlichen Zusammentreffen sehr genossen. Es ist schön, zu sehen, wie sich Menschen weiterentwickeln und man selbst dazu einen kleinen Teil beiträgt.
Diese Momente sind es, die mich immer wieder motivieren und die jeden Kurs, jeden Workshop, jedes Coaching so besonders machen! An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Dir bedanken, für Deine Zeit und Deine Teilnahme an einer meiner Veranstaltungen – oder einfach für Deine Zeit beim Lesen dieses Textes.

Die systematische Deautomatisierung: Verhalten bewusst verändern.
Jetzt, wo ich nun im verflixten siebten Jahr bin, wird es Zeit einmal zurückzuschauen auf die letzten Monate und Jahre. Ich habe festgestellt, dass der Prozess auf dem ich mich befinde, in Phasen verläuft. Und im Moment habe ich das Gefühl, dass ich einige Dinge, die sich über die Jahre eingeschlichen haben und sich dann zu Mustern verfestigt haben, wieder geraderücken sollte. Ganz im Sinne der systematischen Deautomatisierung, möchte ich meine mir typischen Muster und Verhaltensweisen einmal systematisch hinterfragen – und verändern. Welcher Zeitpunkt ist dafür besser geeignet als das verflixte siebte Jahr?

Mein Projekt: Zeit für Achtsamkeit
Und genau deshalb, plane ich ein neues Projekt: Zeit für Achtsamkeit.
Nach den vielen Impulsen, die ich in meinen Veranstaltungen gesetzt habe, möchte ich mich in diesem Projekt einmal wieder mir selbst widmen. Denn auch ich habe z.B. einen ziemlich großen inneren Schweinehund, der mich leider viel zu oft davon abhält mich zu bewegen. Vielleicht kennst Du den Satz “ich bin eine sportliche Person, ich gehe drei Mal die Woche laufen.” von mir aus den Seminaren. Es ist eine positive Selbstinstruktion, die mir viel bedeutet und die auch oft Wirkung gezeigt hat. Allerdings hat diese Wirkung in der letzten Zeit nachgelassen – und mein innerer Schweinehund hat gewonnen.
Mein Projekt für die nächsten 60 Tage wird sein, mir selbst einmal mehr Zeit für Achtsamkeit zu nehmen. Dabei werde ich auf ganz unterschiedlichen Wegen das Thema Achtsamkeit in meinen Alltag hineinnehmen. Eins meiner Ziele ist es auch, mich wieder mehr zu bewegen. Der Satz “Ich bin eine sportliche Person, ich gehe drei Mal die Woche laufen.” soll wieder Realität werden.

Die 60-Tage-Regel nutzen
Vielleicht fragst Du Dich, warum es jetzt ausgerechnet 60 Tage sein sollen. Nun, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, wie es so schön heißt. Und leider dauert es, bis sich neue Verhaltensweisen in den Alltag integriert haben. Wie oft ist schon der Vorsatz etwas zu verändern einfach am Alltag gescheitert! Ganz wie von selbst lassen sich neue Verhaltensweisen nicht umsetzen. Daher braucht es etwas Zeit um aus der neuen Verhaltensweise eine Routine werden zu lassen. Eine positive Routine in diesem Fall. Und genau darum geht es in der 60-Tage-Regel: Alles Verhaltensweisen, die man über 60 Tage lang aufrechterhalten kann, haben eine große Chance auch dauerhaft zu bleiben. Und das ist in diesem Fall ja mehr als erwünscht.

Vielleicht ein Impuls zum Nachdenken für Dich:
Welche Verhaltensweisen erhalte ich schon mehr als 60 Tage aufrecht und möchte diese verändern?

Vielleicht helfen Dir meine Erfahrungen ja, selbst dieses Thema einmal in den Fokus zu rücken. Und vielleicht ist der ein oder andere Impuls für Dich ja auch mit dabei.