Wie oft ich in dieser Woche AT geübt habe.

In einem Kurs für Autogenes Training wurde ich kürzlich gefragt, wie oft ich denn in der vergangenen Woche Autogenes Training geübt habe. Ich musste kurz überlegen und antwortete dann: “Zwei Mal.”
In diesem Moment ist mir bewusst geworden, dass das Üben des Autogenen Trainings in den letzten zwei, drei Wochen bei mir etwas zurückgegangen ist. Das Projekt “Zeit für Achtsamkeit” steht gerade in meinem persönlichen Fokus und bindet auch viel meiner Zeit – und Aufmerksamkeit. Dabei wende ich das Autogene Training mit seinen Formeln eher im Hintergrund des Alltags an und übe weniger formal. Formal heißt in diesem Fall, dass ich mich hinsetze oder lege und die Formeln in Gedanken wiederhole und dazu passende Bilder visualisiere, die die Entspannung herbeiführen.
Ich habe diese Frage des Teilnehmers jedoch zum Anlass genommen, meine formale Praxis des Autogenen Trainings wieder zu verstärken. Üblicherweise übe ich zwischen drei und fünf Mal in jeder Woche. Ich habe keinen festen Termin dafür und flechte das Training in meinen Alltag ein. So wie es eben an diesem Tag oder in dieser Woche passt. Diese Flexibilität ist für mich und meinen sich wandelnden Alltag sehr passend. Insbesondere am Anfang des Übens kann es aber durchaus hilfreich sein, wenn man sich einen festen Termin dafür freihält. So hat man einen festen Zeitpunkt eingetragen und kann das Üben nicht “vergessen”.
Bei der heutigen, formalen Übung ist mir wieder bewusst geworden, wie schnell das Autogene Training bei mir funktioniert. Nach acht Minuten war ich mit allen Formeln durch und mein Körper fühlte sich sehr warm und erholt an.

Eine schöne kleine Pause im Alltag!

Und vielen Dank an dieser Stelle an den Teilnehmer für diese Inspiration!